You are here: Press Service. Services & Information for Journalists.
Services & Information for Journalists
GIFA 2007 – Hightech-Innovationen aus einem Guss
Prozessautomatisierung wird in Gießereien zum SchlüsselfaktorDas Großereignis der Gießereibranche nähert sich in großen Schritten - die Internationale Gießereifachmesse GIFA 2007. Für mehr als 50.000 Fachbesucher wird Düsseldorf im kommenden Sommer zumindest fünf Tage lang zum Nabel der Welt. Vom 12. bis 16. Juni 2007 präsentieren Hersteller aus über 30 Ländern in den rheinischen Messehallen Innovationen rund um den Guss. Weltweit gibt es kein zweites Forum, das die rasanten Fortschritte in der Werkstofftechnik und Fertigungstechnologie derart umfassend abbildet. Eines wird auf den ersten Blick klar: Die Hersteller von Gießereimaschinen und Zulieferprodukten sind längst zu Hightech-Lieferanten avanciert. Auf diese Weise haben sie dem Verfahren Gießen im Wettbewerb der Produktionsverfahren zu einem Spitzenplatz verholfen.
Von seinem Charme hat das bewährte Prinzip des Gießens nichts eingebüßt - im Gegenteil: Es besticht durch seine fast unbegrenzte Gestaltungsfreiheit, weitgehend geschlossene Stoffkreisläufe und leistet zudem einen wichtigen Beitrag zum Recycling von Metallen. Dank der stets zunehmenden Automatisierung der Prozesse ist die wirtschaftliche Fertigung von qualitativ hochwertigen Gussteilen heute zur Selbstverständlichkeit geworden. Die GIFA 2007 belegt eindrucksvoll: Neuen Herausforderungen - etwa gestiegene Ansprüche an das Ressourcenmanagement, die Maßhaltigkeit und Komplexität der gegossenen Teile - begegnet die Branche mit beachtlicher Innovationskraft.
In ihrer 11. Auflage – die Premiere war schon 1956 - ist die GIFA längst ein Klassiker. Eingebunden in das Hightech-Messequartett, das komplettiert wird von METEC, THERMPROCESS und NEWCAST, spiegelt die Messe praxisnah die Verzahnung aller relevanten Fachgebiete und Wertschöpfungsketten in der Metallverarbeitung. Das vielfältige Spektrum der GIFA 2007 reicht von Gießereianlagen und Feuerfesttechnik über Gießereichemie und die Herstellung von Formen und Kernen bis hin zur Rohgussnachbehandlung. Auf dem Programm stehen zudem Förder- und Lagertechnik sowie die softwaregestützte Steuerungs- und Regeltechnik. Das parallel von der World Foundrymen Organisation (WFO) veranstaltete „Technical Forum“ informiert über aktuelle Entwicklungen – darunter auch über Informationstechnologien für Gießereien.
Aus gutem Grund: Denn die intelligente Nutzung der IT gewinnt für Gießereien heute kritische Bedeutung. Um beispielsweise die Fertigungsabläufe weiter zu rationalisieren und Entwicklungszeiten zu senken, kommen immer ausgefeiltere Verfahren zur Simulation von Prozessabläufen zum Einsatz. So können Industrieroboter tiefer in Gießereiabläufe vordringen, die bisher noch nicht automatisiert worden sind. Auch für Prognosen hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften von Gussteilen oder die thermische Steuerung von Gießprozessen leisten Computer inzwischen den entscheidenden Beitrag.
Flexibilität und Kundenorientierung erweisen sich als weitere Erfolgsfaktoren im Gießereigeschäft: So entwickeln sich immer mehr Unternehmen vom bloßen Teile-Lieferanten zum wendigen Full-Service-Systempartner. Auf den Punkt gebracht: Verkauft werden nicht Kilos, sondern Kundennutzen. Die weitgehend mittelständische Prägung der Gießereilandschaft trägt maßgeblich zum Gelingen dieses Konzeptes bei. Ganzheitliche Lösungen, die den gesamten Anlagen-Lebenszyklus im Blick haben, gewinnen an Bedeutung.
Damit die Gießereien ihren Kunden das geforderte Höchstmaß an Originalität und Qualität bieten können, müssen sie sich voll auf die eingesetzten Anlagen verlassen können. Das gilt auch für die Umweltverträglichkeit, die zunehmend ins Interesse rückt. Auf der GIFA zeigen Anlagenhersteller und Zulieferbetriebe, mit welchen neuen oder verbesserten Techniken und Konzepten sie die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum schaffen. So tragen moderne Verfahren zur Herstellung von Formen und Kernen nennenswert zur Minderung der Emissionen bei. Hochproduktive, umweltgerechte Bindersysteme werden in Düsseldorf ein wichtiges Thema sein.
Insbesondere auf dem Feld der Prozesssicherheit können viele Aussteller auf der GIFA 2007 Fortschritte vorweisen. Ein Grund: Die Anlagenhersteller haben konsequent ihre Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auf die Erfordernisse des Marktes ausgerichtet. Beispielhaft zu nennen sind hier Konzepte, die zu geringeren Nominalwanddicken führen. Damit werden Gießereien den gestiegenen Anforderungen des Marktes gerecht, schonen Ressourcen und verankern die Gießereitechnik fest im Herstellungsprozess. Von den auf der GIFA gezeigten Systemlösungen profitieren nicht nur die Hauptabnehmer in Automobilwirtschaft und dem Maschinen- und Anlagenbau. Als regelrechter Innovationsbeschleuniger wirkt moderne Gießereitechnik auch in Wirtschaftszweigen, in denen man sie auf Anhieb vielleicht nicht vermutet - in der Bauindustrie, Kommunikationstechnik, Umwelttechnik und Elektrotechnik.
Pressereferat GMTN 2007
Andrea Hembes/Kathrin Kleophas
Tel.: +49 211/4560-991/-544, Fax: +49 211/4560-87991
E-Mail: ,
Messe Düsseldorf