ecoMetals Initiative 2027
Wie „grün“ ist die Gießerei- und metallverarbeitende Industrie?
Die ecoMetals-Kampagne der Messe Düsseldorf ebnet den Weg für eine nachhaltige Zukunft in der Gießerei- und metallverarbeitenden Industrie. Sie rückt Unternehmen ins Rampenlicht, die in innovative, nachhaltige und wirtschaftlich wettbewerbsfähige Technologien investieren. Werden Sie Teil des Netzwerks und profitieren Sie von dieser Sichtbarkeit – online und auf dem Messegelände.
ecoMetals macht Nachhaltigkeit sichtbar
Ihre Bühne als Pionier der Nachhaltigkeit
Sie planen, neue Prozesse, Materialien oder Services mit messbarem Nachhaltigkeitsbeitrag zu zeigen? Dann ist ecoMetals die passende Bühne, um Ihre Fortschritte und Ihr Know-how klar zu kommunizieren. Wir helfen, Ihre Innovationen schnell auffindbar zu machen – für Besucher auf dem Gelände und für Nutzer der digitalen Formate.
✓ Innovative Positionierung: Präsentieren Sie Ihr Unternehmen als Pionier der Nachhaltigkeit
✓ Erhöhte Sichtbarkeit vor Ort: Unser ecoMetals Trail leitet interessierte Besucher auf dem Messegelände direkt zu Ihnen
✓ Erhöhte Reichweite online: Mit dem digitalen ecoMetals Profil und im Rahmen unseres Online-Marketings bekommt ihre Teilnahme noch mehr Aufmerksamkeit
✓ Vernetzung mit der Community: Treffen Sie die Trendsetter der Nachhaltigkeit: Entscheider, Medien und Experten umweltfreundlicher Innovationen
Die Themenfelder von ecoMetals
Wegweiser in eine nachhaltige Zukunft der Metallindustrie
Anhand der drei Themenfelder Green Production Solutions 2.0, Energy and Carbon Management Solutions und Circular Solutions zeigt ecoMetals praxisnah, wie Unternehmen mit zukunftsweisenden Technologien ihre Prozesse transformieren, Emissionen reduzieren und neue Standards für eine klimafreundliche Industrie setzen.
Beispiele aus der Praxis
Nachhaltigkeit, die wirkt
ecoMetals veranschaulicht, wie Unternehmen bereits Emissionen reduzieren, Ressourcen einsparen und Kreisläufe schließen: angefangen bei energieeffizienten Prozessen bis hin zur zirkulären Materialnutzung.
BMW
Der Autobauer bezieht mit Solarenergie hergestelltes Aluminium und Stahl aus CO2-armer bzw. klimaneutraler Herstellung, etabliert in seinen Werken geschlossene Kreisläufe für Metalle und steigert den Recyclinganteil an Rohstoffen. Als weltweit erster Automobilhersteller setzt das Unternehmen eine neu entwickelte Brennertechnologie für grünen Wasserstoff als Ersatz für Erdgas ein.
EWE
Der Energieversorger EWE baut in Emden eine der größten Wasserstoff-Erzeugungsanlagen Europas mit Elektrolysesystemen von Siemens Energy. Die Anlage soll 2027 in Betrieb gehen und dann pro Jahr rund 26.000 Tonnen grünen Wasserstoff für unterschiedliche Anwendungen bereitstellen. Die produzierte Menge Wasserstoff kann zum Beispiel bei Verwendung in der Stahlindustrie rund 800 000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen.
Thyssenkrupp nucera
Thyssenkrupp nucera liefert Wasserelektrolyseure für die Herstellung von grünem Stahl im ersten großtechnischen grünen Stahlwerk Europas in Schweden.
Swiss Steel
Swiss Steel setzt die TÜV-Zertifizierte digitale Carbon-Management-Plattform Viridis Carbon der SMS group zur präzisen Echtzeit-Analysen der CO₂-Bilanz ein. Der Stahlerzeuger kann so Emissionen effektiv verfolgen und Strategien zu deren Reduzierung umsetzen.
ArcelorMittal
ArcelorMittal erprobt am belgischen Stahlstandort Gent mit Mitsubishi Heavy Industries (MHI) die neue Plasmatechnologie des Cleantech-Unternehmens D-CRBN. Die Innovation wandelt Kohlendioxid (CO2) in Kohlenmonoxid um, das in der Stahl- und Chemieproduktion verwendet werden kann (CCU). Das CO2 stammt aus der Abscheideanlage von MHI und wird von Hochofenabgasen und Abgasen aus dem Warmwalzofen gewonnen.
Trimet
Trimet will bei der Aluminiumherstellung zukünftig komplett auf Kohlenstoff verzichten und arbeitet daran, inerte metallische Anoden zur Aluminiumelektrolyse einzusetzen.
ABP
Mit Hochleistungs-Induktionsöfen von ABP als Recyclingaggregat, im Idealfall mit 100 % regenerativen Energien betrieben, lassen sich Metallschrotte umweltschonend und wirtschaftlich wiederaufbereiten – Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung mit inbegriffen.
Primobius
Recycling von Lithium-Ionen-Batterien leistet einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit der E-Mobilität. Mit innovativer Technologie wie den hydrometallurgischen Recyclinganlagen von Primobius lassen sich wertvolle Batteriematerialien wie Kobalt, Lithium, Nickel und Mangan umweltverträglich und effizient rückgewinnen.
Andritz
Elektronikschrott ist eine wahre Goldgrube wertvoller metallischer Sekundärrohstoffe. Mit den hydrometallurgischen Anlagen von Andritz lassen sich die im Elektronikschrott enthaltenen Edelmetallkomponenten zurückgewinnen und für die Herstellung von Barren aus raffinierten Edelmetallen vorbereiten. So lässt sich kathodisches (99,99%) Kupfer aus Elektronikschrott gewinnen.
Hydro
Das Aluminiumunternehmen Hydro stellt Primäraluminium mit erneuerbarer Energie in Form von Wind-, Solar- und Wasserkraft in einem effizienten Produktionsprozess her und bietet zunehmend auch hochwertige Recyclingprodukte aus Aluminiumschrott an.
Rückblick und Teilnehmer 2023
Gefragtes Highlight der Bright World of Metals
Die ecoMetals Initiative war 2023 eines gefragtes Highlight der GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST. Nachhaltige Produkte, neue Prozesse und starke Innovationen: Aussteller aus aller Welt rückten mit klaren Botschaften in den Mittelpunkt und überzeugten Besucher, Medien und Geschäftspartner gleichermaßen.